Digitale Knochendichtemessung

Mit einer — heute digital durchgeführten — Knochendichtemessung lässt sich der Kalkgehalt des Knochens messen. Sie wird durchgeführt, wenn der Verdacht auf Osteoporose nahe liegt, oder Menschen verschiedenen Risikofaktoren unterliegen. Ein Osteoporoseverdacht liegt vor, wenn Patienten vermehrt über Knochenschmerzen klagen, einen Rundrücken entwickelt haben, oder häufig Knochenbrüche erleiden, deren Ursache nicht eindeutig geklärt werden kann.

Zu den Risikofaktoren gehört eine genetische Disposition, aber auch die Lebensführung: Patienten mit erhöhtem Alkohol- und Nikotinkosum tragen ein höheres Risiko als andere Menschen. Auch das Vorliegen einer Diabetes-Erkrankung begünstigt die Entwicklung einer Osteoporose. Das heißt, obwohl Osteoporose im Allgemeinen als eine „Erkrankung älterer Frauen“ wahrgenommen wird, gibt es auch andere Risikogruppen, die alle eine Knochendichtemessung durchführen lassen sollten. Insbesondere zu empfehlen ist die Untersuchung gemäß internationaler Leitlinien für alle Risikogruppen, Frauen über 65, bzw. Frauen nach der Menopause.

Man unterscheidet bei der Diagnose zwischen einer Osteoporose und einer Osteopenie. Bei der Osteoporose handelt sich um eine krankhaften Verminderung des Mineralgehalts im Knochen, während bei einer Osteopenie nur eine erkennbare Verminderung vorliegt. Letzere kann durch Nahrungsumstellung oder Medikamente erfolgreich behandelt werden. Das bedeutet, dass nicht jeder Patient, der die Diagnose Osteopenie erhält, notwendig auch eine Osteoporose bekommt.

Wie geht die Messung vor sich?

Mit einem ultrafeinen Röntgenstrahl wird der Knochen durchdrungen. Je nach Dichte des Knochens wird die Strahlung unterschiedlich stark absorbiert. Der Strahlenanteil, der auf der anderen Seite des Knochens noch messbar ist, wird digital erfasst. Mit Software-Unterstützung wird das Ergebnis mit den Richtwerten verglichen und daraufhin eine Diagnose erstellt.

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