Dreidimensionale Wirbelsäulenvermessung

Neben der klassischen Röntgendiagnostik gibt es mit der Durchführung von 3D/4D-Wirbelsäulen- und Haltungsanalysen eine weitere Möglichkeit, den Ursachen für Rücken- oder andere Schmerzen auf die Spur zu kommen. Für den Patienten bietet diese Untersuchung klare Vorteile: Sie ist völlig unkompliziert, und, da auf belastende Röntgenstrahlung verzichtet wird, auch völlig unschädlich.

Wie funktioniert eine 3D/4D-Wirbelsäulen- und Haltungsanalyse?

Man benötigt für die Durchführung einer 3D-Wirbelsäulenanalyse einen Projektor und eine Videokamera, die beide an einen Computer angeschlossen sind. Der Projektor wirft parallele Messlinien auf die Rückenoberfläche des Patienten. Die Kamera überträgt das so entstehende dreidimensionale Muster an den Computer. Eine spezielle Software errechnet aus den visuellen Daten die Form des gesamten Rückens sowie die Stellung des Beckens und der Wirbelsäule. So können mögliche Haltungsfehler präzise diagnostiziert, aber auch Hinweise auf eventuelle Schäden am Skelett gegeben werden.

Aufgrund seiner Unschädlichkeit ist das Verfahren auch hervorragend zur Kontrolle des Therapieerfolgs geeignet. So kann beispielsweise bei einer festgestellten Beinlängendifferenz direkt überprüft werden, wie diese korrigiert werden muss: Der Patient steht auf einer höhenverstellbaren Plattform, die zum Beispiel einen Ausgleich über eine Schuheinlage simuliert. Durch die dauernde Messung kann genau justiert werden, wie der optimale Beinlängenausgleich aussieht.

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