Ergometrie

Das Wort Ergometrie kommt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie Arbeitsmessung. Das Gerät, mit dem das Belastungs-EKG (eine Elektrokardiografie unter Belastung) durchgeführt wird, nennt man Ergometer. Meist handelt es sich um ein sportartverwandtes Gerät wie ein Fahrrad- oder ein Laufbandergometer. In Kombination mit einem EKG- und einem Blutdruckmessgerät können wir bestimmte messbare Belastungen einstellen, die auf den Patienten wirken. Die Belastung erfolgt nach bestimmten Regeln und richtet sich u. a. nach Geschlecht, Alter und Gewicht.

Häufig wird die Methode bei Leistungssportlern und in der Sportmedizin eingesetzt, um den Leistungsstand eines Sportlers festzustellen – die Ergebnisse in Form eines Elektrokardiogramms dienen hierbei der weiteren Trainingsplanung. Das Ergebnis hilft aber auch bei der Erkennung und Verlaufsbeurteilung von Herz- und Lungenerkrankungen und ist ein wichtiges Hilfsmittel zur Risiko- und Prognoseabschätzung. Im Rahmen der rehabilitativen Medizin nutzen wir die Ergometrie beispielsweise auch, um Patienten gezielte Therapieempfehlungen geben zu können bzw. erfolgte Maßnahmen auf ihre Wirksamkeit hin zu überprüfen und diese entsprechend zu optimieren.

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