Akupunktur

In den vergangenen Jahren hat die Akupunktur als Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) bei uns eine rasante Entwicklung erfahren. Sie geriet dabei zunehmend in den Fokus wissenschaftlichen Interesses. Bekanntestes Beispiel der Akupunkturanwendung ist sicherlich der chronische Schmerz. Aber auch bei vielen anderen Erkrankungen hat sich die Akupunktur als sinnvolle und hilfreiche Alternative zur Schulmedizin erwiesen, wie die Ergebnisse zahlreicher wissenschaftlicher Studien belegen.

Wie wirkt Akupunktur?

Ziel der Akupunkturbehandlung ist die Schmerzlinderung. Dies geschieht bereits auf der Ebene des Rückenmarkes, hier hemmen die Akupunkturreize die Schmerzweiterleitung zum Gehirn.
Die Akupunktur nutzt diesen Zusammenhang insbesondere bei Erkrankungen des Bewegungsapparates aus, denn hier ist die schmerzlindernde Wirkung am stärksten ausgeprägt. Schmerzen im Bereich der HWS können mit der Akupunkturbehandlung schon nach kurzer Zeit erheblich reduziert werden, insbesondere ausstrahlende Spannungskopfschmerzen. Sehr erfolgreich angewandt wird die Akupunktur auch bei der Behandlung von Kreuzschmerzen sowie bei Kreuzschmerzen mit Ausstrahlung in die Beine (Lumboischialgien).

So erfolgreich die Akupunktur bei der Behandlung von Schmerzsymptomen ist, so wenig ist sie üblicherweise geeignet, Krankheitsursachen direkt zu beseitigen. Eine ganzheitliche Behandlung der Schmerzen ist dringend anzuraten. Im Idealfall erfolgt die Akupunktur bei chronischen Schmerzen daher unter Hinzuziehung eines entsprechend interdisziplinär geschulten Facharztes, wie z.B. dem Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin, der in der Weiterbildung jeweils für mindestens 2 Jahre in den Gieten der Inneren Medizin, der Neurologie und der Unfallchirurgie / Orthopädie eine entsprechende Fachkunde erlangt.

Im Allgemeinen umfasst die Akupunkturanwendung Serien von etwa 10 Behandlungen mit einer Frequenz von 2-3 Sitzungen pro Woche.

Wir sind umgezogen!