Spezielle Schmerztherapie

Eine spezielle Schmerztherapie kommt dann in Betracht, wenn der Patient unter chronischen Schmerzen leidet. Denn der chronische Schmerz ist, im Gegensatz zum akuten Schmerz, nicht hilfreich und lebensnotwendig, sondern ein eigenständiges Krankheitsbild. Akute Schmerzen haben in Regel eine konkrete Funktion, und konkrete Ursachen, die man beseitigen kann. So warnt der Schmerz beim Anfassen einer heißen Herdplatte vor einer gefährlichen Situation. Gezielte Maßnahmen schaffen dann Abhilfe, bei Bauchschmerzen kann zum Beispiel eine Blinddarmentzündung vorliegen, die durch eine entsprechende Operation behandelt wird.

Wenn ein Schmerz jedoch ohne solche Ursachen länger als sechs Monate fortbesteht, wird er als „chronischer Schmerz“ bezeichnet. Schmerz erfüllt dann keine Warnfunktion mehr, sondern ist selbst eine Erkrankung, die die Lebensqualität der Betroffenen oft stark einschränkt. Chronische Schmerzen treten häufig in Form von Kopfschmerzen, Migräne, als Gesichtsschmerzen, Schmerzen im Bewegungsapparat oder Nervenschmerzen auf.

Wie wird chronischer Schmerz therapiert?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, chronische Schmerzzustände zu behandeln. Zunächst ist eine sorgfältige Diagnose zu erstellen, die alle konkreten Ursachen ausschließen muss. Danach ist neben der medikamentösen Behandlung mit schmerzreduzierenden, bzw. –dämpfenden Präparaten die Anwendung weiterer therapeutischer Verfahren zu empfehlen. Dazu gehören die Chirotherapie, Hydro-Jet-Massagetherapie, Ultraschall- und/oder Elektrotherapie oder auch Akupunktur. Das Therapiekonzept sollte möglichst umfassend, vor allem aber auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten abgestimmt sein und regelmäßig überprüft und angepasst werden.

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