Glossar

B

Borreliose

Eine Borreliose ist eine durch Borrelien (eine Bakterienart) hervorgerufene Infektion. Sie kann Organe, Gelenke, das Nervensystem sowie das Gewebe befallen. Übertragen wird sie vor allem durch Zeckenbisse. Eine Diagnose erfolgt über eine Blutuntersuchung, da die Symptome, insbesondere in der Anfangsphase, unspezifisch sind und denen eines grippalen Infektes ähneln: Husten, Schnupfen, Muskel- und Gelenkschmerzen. Eine Blutuntersuchung, die in der Regel den Antikörper im Blut nachweist, lässt jedoch keinen Schluss darauf zu, ob es sich um eine abgeheilte oder eine akute Borrelien-Infektion handelt. Hinzu kommt, dass gerade in der Frühphase häufig noch kein signifikanter Antikörpertiter im Blut nachweisbar ist. Bei klinischem Verdacht auf Borreliose ist daher unverzüglich eine antibiotische Therapie durchzuführen, um schwerwiegende Folgeschäden zu vermeiden.

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